Dienstag 15. Juli 2008 von Tick
Der Nutzen des Web 2.0 wird immer wieder heiß diskutiert. Jetzt gibt es auch die ersten Studien, die sich mit dem Thema Web 2.0 in der Wirtschaft auseinander setzen. Speziell geht es um die Nutzung von Blogs und Portalen, in denen Nutzer (hier also Kunden) Bewertungen und Kommentare abgeben können.
Über Unternehmensblogs wurde ja bereits geschrieben, also konzentriere ich mich auf Portale, die Kunden nutzen können.
Es ist in der Tat so, dass sich Unternehmen und Kunden in einer Umbruchphase befinden. Kunden nutzen Portale, um ihre Meinungen über Produkte und Unternehmen zu sagen. Andere Kunden haben damit die Chance sich selbst eine Meinung zu bilden und zu vergleichen.
Für Unternehmen liegen hier die Möglichkeiten. Sie können Kunden an der Entwicklung neuer Produkte beteiligen oder den eigenen Service verbessern. Der Spruch “Der Kunde ist König” trifft es hier ganz gut finde ich. Der Kunde bekommt wieder mehr Macht gegenüber den Firmen. Die Chance vergleichen zu können ist größer geworden, weil über fast jedes Produkt eine Bewertung im Internet zu finden ist.
Die Zukunft wird zeigen, wie Unternehmen diese Chance der Kunden auch für sich nutzen können. Die Studie sagt, dass Unternehmen, die nicht mitziehen Umsatzeinbußen von bis zu 16% bis zum Jahr 2015 in Kauf nehmen müssten. Also bleibt wie so oft nur zu sagen: Lassen wir uns überraschen und sehen, was die Zukunft bringt.
Quelle: Pressetext.at - Unternehmen riskieren Umsatzflop ohne Web 2.0
Technorati Tags (auf Englisch): Blog, Corporated Blog, Social Network
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Montag 14. Juli 2008 von Tick
Widgets sind kleine Anwendungen, die sich in Soziale Netzwerke, wie Facebook, oder RSS-Reader wie NetVibes integrieren lassen. Sie können in vielen Anwendungen so platziert werden, wie man es möchte und zeigen Neuigkeiten, Bilder oder andere Funktionen.
Ich habe eine Seite gfunden, auf der sich jeder seine Widgets selbst gestalten kann, um sie in sein Facebook Profil zu integrieren oder sie in NetVibes anzeigen zu lassen.
Auf www.widgenie.com kann sich jeder sein Widget erstellen und es mit anderen teilen. So geht die Erstellung von eigenen Inhalten noch einen Schritt weiter. Es geht darüber hinaus nur ein eigenes Profil in einem Sozialen Netzwerk zu erstellen oder eine eigene Internetseite zu haben. Jeder kann sich jetzt Inhalte erschaffen und diese auf anderen Seiten platzieren lassen.
Auch hier sind die Grenzen des Web 2.0 vermutlich noch nicht erreicht…
Technorati Tags (auf Englisch): Netvibes, RSS, Social Network, Social-Bookmarks, Widgets
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Sonntag 13. Juli 2008 von Track
Kommen wir nun zur technischen Umsetzung. Die lässt sich am einfachsten realisieren indem die URL (die Internetadresse) des Blogs in ein aussagekräftiges Format geändert wird. Am besten sollte hier ein Format gewählt werden, dass eine Datumsangabe und die Überschrift des Artikels enthält. Häufig wird dies unter dem Punkt Permalinks eingestellt. Des weiteren solltet ihr eine Textdatei mit dem Namen robots.txt erstellen und in das höchste Verzeichnis des Webspaces (root-Verzeichnis) legen. In dieser Datei müssen dann die Anweisungen für die Robots, Spider, etc. der Suchmaschinen stehen, welche Verzeichnisse sie lesen dürfen (z.B. die einzelnen Artikel) und welche nicht (eventl. das Kontaktformular). Auch solltet ihr eine sitemap.xml Datei anlegen und diese immer auf dem aktuellen Stand halten. Denn in dieser Datei guckt z.b. Google nach, welche Artikel es gibt und welche Priorität diese haben. Häufig werden hierfür auch Plugins für die einzelnen Blogsysteme angeboten, die sich um die Aktualisierungen kümmern und die Suchmaschinen auch gleich über Neuigkeiten informieren.
Hilfreich sind in dem Zusammenhang auch die Google Webmastertools, bei denen man seinen Blog eintragen kann und so Google einfacher über Änderungen informiert. Genauso teil Goolge hier aber auch dem Blogbetreiber eventl. Fehler mit. Sollte man kein Plugin benutzten wollen, und auch nicht über die Kenntnisse verfügen eine robots.txt und eine sitemap.xml Datei erstellen zu können, so kann man dies auch von Google erledigen lassen. Danach muss man dann nur noch die Dateien an die richtige Stelle hochladen. Solche Dienste werden auch analog von anderen Suchmaschinen wie Mircosoft undYahoo angeboten.
Technorati Tags (auf Englisch): Blog, Google, Microsoft, Suchmaschine, Yahoo
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Samstag 12. Juli 2008 von Track
Wie mache ich meinen Blog/meine Internetseite bekannt? Darüber wollen wir nun im folgenden eine kleine Serie starten und immer wieder nützliche Informationen veröffentlichen, damit ihr alle eventl. noch etwas dazulernen könnt.
Seien wir doch einmal ehrlich, wenn man seine Internetseite bekannt machen möchte muss man bei den Suchmaschinen weit oben stehen und im speziellen sollte dies für Google gelten. Also solltet ihr am Anfang die technischen Vorraussetzungen dafür schaffen, dass Suchmaschinen ohne Probleme die Internetseite respektive den Blog mit allen Kategorien lesen und indexieren können. Durch dieses Indexieren wird sichergestellt, dass die Suchmaschinen wissen, welche Begriffe für eine Suchanfrage verwendet werden können und welche Gewichtung diese haben. Denn nur dann können die Suchmaschinen bei einer Suchanfrage auf eure Seite verlinken und euch möglichst hoch einsortieren.
Technorati Tags (auf Englisch): Blog, Google, Suchmaschine
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Freitag 11. Juli 2008 von Trick
Tag täglich drängen neue Soziale Netzwerke ins Internet. Eigentlich ist der Markt überfüllt und der Hype (dt. Medienrummel) müsste langsam wieder abklingen…
Das Soziale Netzwerk Xing.com zum Beispiel war zunächst als reine Plattform für Berufstätige und als “Globales Networking für Geschäftsleute” geplant. Da die Nutzer und Zugriffzahlen heiß umkämpft sind müssen sie jetzt ihre Zielgruppe anpassen. Das Portal versucht nun verstärkt Studenten und Akademiker mit ins Boot zu holen. Die Logik dahinter ist einfach: Studenten sollen schon während des Studiums Kontakte knüpfen und ein Netzwerk für den späteren Berufseinstieg knüpfen.
Hilfreiche Tipps, wie man die Möglichkeiten vom Xing-Netzwerk optimal nutzt kann findet man auf diesem Blog. Meiner Meinung nach könnte Xing eine seriösere und sinnvollere Variante für StudiVZ werden. Wobei auch die Anzahl der Seitenaufrufe bei StudiVZ im ersten Halbjahr um 25% gesunken sind. Die Nutzer wechseln jetzt wohl doch verstärkt zu dem “Original” Facebook (inzwischen auch auf deutsch verfügbar) oder in die kleineren aber spezielleren Sozialen Netzwerke. Dies bleibt weiter zu beobachten…
Technorati Tags (auf Englisch): Entwicklung, Facebook, social, Social Network, sozial, Studenten, StudiVZ, xing
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Donnerstag 26. Juni 2008 von Trick
Vor ein paar Tagen berichteten wir ja schon von der BASF und deren Erfahrungen mit Blogs. Hier möchten wir nun noch einmal darauf eingehen.
Denn wie sich wahrscheinlich schon viele gedacht haben, können Unternehmen Blogs nicht nur selber führen, sondern sich auch auf anderen Blogs informieren. So lassen sich z.B. besser und schneller Informationen aus der Gerüchteküche finden, Presse-Reaktionen einfacher vorbereiten, aber auch Kooperationen einfacher einfädeln. Bei der BASF wird diese Arbeit häufig durch sogenannte Freelancer (freie Mitarbeiter) übernommen.
Dabei ist vorallem wichtig, dass die Blogs authentisch sind und dass sie seriös geführt werden. Denn durch Blogs lässt sich auch leicht ein Imageschaden herbeiführen, einzelne Personen können sehr leicht verunglimpft werden oder es lassen sich Falschinformationen verbreiten. Genauso können aber auch Mitarbeiter einfacher eine Retourkutsche gegen Ihre Oberen fahren und so für schlechte Stimmung sorgen.
Es bestätigt sich also der Eindruck aus dem ersten Artikel, dass Blogs für Unternehmen neue Möglichkeiten darstellen, jedoch genauso mit Vorsicht genossen werden sollten. Für ein abschließendes Urteil müssen wir wohl alle noch ein paar Jahre warten.
Technorati Tags (auf Englisch): BASF, Blog, Coorporated Blogging
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Sonntag 22. Juni 2008 von Tick
Es gibt unüberschaubar viele Blogs, Videoportale und Seiten, auf denen man Inhalte zur Verfügung stellen kann. Diese Seiten zu überblicken ist fast unmöglich. Um dabei etwas Erleichterung zu verschaffen gibt es Seiten, wie digg.com (leider nur auf Englisch). Dort können Nutzer Inhalte, wie Blog-Artikel und Videos verlinken, wenn sie auf etwas Interessantes gestoßen sind. Andere Nutzer können diese Inhalte dann bewerten und so entsteht eine Rangliste der beliebtesten Inhalte.
Solche Seiten können meiner Meinung nach durchaus hilfreich sein, doch sicher gibt es auch davon schon unüberschaubar viele. Es liegt also trotzdem an jedem Nutzer selbst, sich einen Überblick über Inhalte, die für sie/ihn von Interesse sind, zu verschaffen. Solche Seiten können aber bedingt dabei helfen, da schon Inhalte aus verschiedenen Seiten zusammengefasst wurde. Trotzdem gilt auch hier: Auch mal einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen!
Technorati Tags (auf Englisch): Benutzergenerierte Inhalte, Blog, Video, Web 2.0
Kategorie: Blogs, Broadcast, Technologie |
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Freitag 20. Juni 2008 von Track
YouTomb (leider nur auf Englisch) heißt soviel, wie “DeinGrab”. Hört sich makaberer an, als es ist. Dahinter verbirgt sich ein Projekt von Studenten des MIT (Massachussats Institute of Technology), die erforschen, warum Videos von YouTube (Videoportal) gelöscht werden. Dazu wird ständig die Datenbank von YouTube durchgegangen und die Videos von YouTube gesichert. Diese sind dann bei YouTomb weiterhin zu sehen.
Allerdings werden nur Videos gesichert, die zum Beispiel irgendwo im Web verlinkt werden oder sehr oft angesehen werden. Für alle Videos würden die Ressourcen nicht reichen, da täglich etwa 65.000 Filmchen dazu kommen und YouTube jeden Tag etwa 100.000.000 Zugriffe auf seine Filmchen verzeichnet. Das Ziel der MIT-Studenten ist es, heraus zu finden nach welchen Kriterien Videos von YouTube gelöscht werden.
Technorati Tags (auf Englisch): Benutzergenerierte Inhalte, Forschung, Video
Kategorie: Broadcast, Entwicklung, Technologie |
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Donnerstag 19. Juni 2008 von Tick
In den USA gibt es sie und vielleicht auch bald bei uns?
Schule 2.0. Also Schule übers Internet. Dazu muss man nicht morgens früh in den Schulbus steigen, sondern kann sich gemütlich zu Hause an den Computer setzen und die Aufgaben lösen. Fragen können dabei über einen Chat (elektronische Unterhaltung über das Internet) an Lehrer gestellt werden.
Die Frage, wie weit diese Entwicklung auch in Deutschland kommen wird, lässt sich noch nicht so ganz beantworten. Sicher ist aber, dass Anwendungen des Web 2.0 auch in der Schule angewendet werden können. Sicher ist bisher aber, das Kinder erstmal nicht um den Schulbus herum kommen. Bereits heute nutzen Kinder auch in der Schule das Internet zum Recherchieren, z.B. in Wikis oder Suchmaschinen. Allerdings fehlt es oft auch an geschulten Pädagogen und auch den Eltern fehlt es oft an ausreichender Medienkompetenz, um die Kinder bei ihren Ausflügen im Internet zu unterstützen.
Die Entwicklung bleibt aber auch in diesem Bereich abzuwarten, ganz nach dem Motto: Mal sehen, was kommt!
Technorati Tags (auf Englisch): Schule, Web 2.0, Wiki
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Dienstag 17. Juni 2008 von Trick
An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass gerade das im Trend liegende Anmelden bei sozialen Netzwerken auch eine Gefahr für die persönlichen Daten darstellt. Normalerweise rät man jedermann dazu sich im Internet eine anonyme Identität zuzulegen. Doch um den Dienst sozialer Netzwerke oder ähnlicher Angebote sinnvoll nutzen zu können, ist es notwendig reale Daten und Namen anzugeben.
Dies wiederum kann dazu führen, dass die Daten durch unzureichenden Datenschutz des Anbieters und durch bewusstes ausspähen missbraucht werden! Bei dieser relativ neuen Art des Betruges handelt es sich um sogenanntes “Social Phishing” (frei übersetzt: Datenmissbrauch mittels sozialer Netzwerke). Dabei wird mit unseren Daten Profit gemacht, indem zum Beispiel gezielt bei speziellen Benutzergruppen bestimmte Produkte beworben werden.
Zudem sei zu bedenken, dass auch Personaler häufiger ihre potentiellen neuen Mitarbeiter “googlen” (umgangssprachlich für im Internet suchen mit der Internet-Suchmaschine google.de) und nach Spuren in Form von Bildern oder anderen Persönlichkeitshinweisen im Internet suchen. Deshalb sollte man bei allen Aktivitäten im Internet genauestens überlegen, ob und wenn ja, wieviele Informationen man über sich selbst Preis geben möchte. Denn man bedenke: Das Internet vergisst nie :o) !
Einen weiterführenden Artikel auf netzeitung.de vom 22.01.08 findet ihr hier.
Technorati Tags (auf Englisch): netzwerk, phishing, social, Social Network, sozial
Kategorie: Entwicklung, Social-Networks |
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