Tag täglich drängen neue Soziale Netzwerke ins Internet. Eigentlich ist der Markt überfüllt und der Hype (dt. Medienrummel) müsste langsam wieder abklingen…
Das Soziale Netzwerk Xing.com zum Beispiel war zunächst als reine Plattform für Berufstätige und als “Globales Networking für Geschäftsleute” geplant. Da die Nutzer und Zugriffzahlen heiß umkämpft sind müssen sie jetzt ihre Zielgruppe anpassen. Das Portal versucht nun verstärkt Studenten und Akademiker mit ins Boot zu holen. Die Logik dahinter ist einfach: Studenten sollen schon während des Studiums Kontakte knüpfen und ein Netzwerk für den späteren Berufseinstieg knüpfen.
Hilfreiche Tipps, wie man die Möglichkeiten vom Xing-Netzwerk optimal nutzt kann findet man auf diesem Blog. Meiner Meinung nach könnte Xing eine seriösere und sinnvollere Variante für StudiVZ werden. Wobei auch die Anzahl der Seitenaufrufe bei StudiVZ im ersten Halbjahr um 25% gesunken sind. Die Nutzer wechseln jetzt wohl doch verstärkt zu dem “Original” Facebook (inzwischen auch auf deutsch verfügbar) oder in die kleineren aber spezielleren Sozialen Netzwerke. Dies bleibt weiter zu beobachten…
Vor ein paar Tagen berichteten wir ja schon von der BASF und deren Erfahrungen mit Blogs. Hier möchten wir nun noch einmal darauf eingehen.
Denn wie sich wahrscheinlich schon viele gedacht haben, können Unternehmen Blogs nicht nur selber führen, sondern sich auch auf anderen Blogs informieren. So lassen sich z.B. besser und schneller Informationen aus der Gerüchteküche finden, Presse-Reaktionen einfacher vorbereiten, aber auch Kooperationen einfacher einfädeln. Bei der BASF wird diese Arbeit häufig durch sogenannte Freelancer (freie Mitarbeiter) übernommen.
Dabei ist vorallem wichtig, dass die Blogs authentisch sind und dass sie seriös geführt werden. Denn durch Blogs lässt sich auch leicht ein Imageschaden herbeiführen, einzelne Personen können sehr leicht verunglimpft werden oder es lassen sich Falschinformationen verbreiten. Genauso können aber auch Mitarbeiter einfacher eine Retourkutsche gegen Ihre Oberen fahren und so für schlechte Stimmung sorgen.
Es bestätigt sich also der Eindruck aus dem ersten Artikel, dass Blogs für Unternehmen neue Möglichkeiten darstellen, jedoch genauso mit Vorsicht genossen werden sollten. Für ein abschließendes Urteil müssen wir wohl alle noch ein paar Jahre warten.
An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass gerade das im Trend liegende Anmelden bei sozialen Netzwerken auch eine Gefahrfür die persönlichen Daten darstellt. Normalerweise rät man jedermann dazu sich im Internet eine anonyme Identität zuzulegen. Doch um den Dienst sozialer Netzwerke oder ähnlicher Angebote sinnvoll nutzen zu können, ist es notwendig reale Daten und Namen anzugeben.
Dies wiederum kann dazu führen, dass die Daten durch unzureichenden Datenschutz des Anbieters und durch bewusstes ausspähen missbraucht werden! Bei dieser relativ neuen Art des Betruges handelt es sich um sogenanntes “Social Phishing” (frei übersetzt: Datenmissbrauch mittels sozialer Netzwerke). Dabei wird mit unseren Daten Profit gemacht, indem zum Beispiel gezielt bei speziellen Benutzergruppen bestimmte Produkte beworben werden.
Zudem sei zu bedenken, dass auch Personaler häufiger ihre potentiellen neuen Mitarbeiter “googlen” (umgangssprachlich für im Internet suchen mit der Internet-Suchmaschine google.de) und nach Spuren in Form von Bildern oder anderen Persönlichkeitshinweisen im Internet suchen. Deshalb sollte man bei allen Aktivitäten im Internet genauestens überlegen, ob und wenn ja, wieviele Informationen man über sich selbst Preis geben möchte. Denn man bedenke: Das Internet vergisst nie ) !
Einen weiterführenden Artikel auf netzeitung.de vom 22.01.08 findet ihr hier.
Neulich habe ich in unserer Uni-Zeitung einen zum Thema Web 2.0 passenden Artikel gelesen. Es ging um eine Geschäftsidee, die eine neue Vielfalt auf den Frühstückstisch bringen soll. Es ging um den Internetshop (Versandhandel im Internet) mymuesli.de, der Müslimischungen verkauft die sich jeder Kunde selber vorher zusammenstellen kann. Shops im Netz gab und gibt es ja viele. Neu ist aber, dass Shops sich im Web 2.0 auch mit anderen Technologien verbinden. So ist das oben genannte Beispiel mit einem Blog verbunden, der über die Entstehung und Weiterentwicklung berichtet.
Es gibt sicher eine Vielzahl an neuen Ideen, um Waren im Internet zu verkaufen, sodass das Müsli-Beispiel eine von vielen Innovationen im Web 2.0 darstellt. Für mich müssen die neuen Technologien ein Bestandteil dieser Geschäftsideen sein, um sich in dem hart umkämpften Geschäftsfeld durchzusetzen und sich von normalen WebShops aus dem “alten” Web abzusetzen.
Wer bisher bei AJAX nur an Waschmittel gedacht hat, hat ziemlich viel bezüglich Web2.0 und deren Entwicklung verpasst. Das Akronym AJAX steht für Asynchronous JavaScript and XML (zu deutsch: asynchrones JavaScript und XML). Diese neuartige Herrangehensweise an bereits bekannte Techniken, wie XML, JavaScrpit, HTML und DOM ermöglicht es das Internet interaktiv und dynamisch zu gestalten. Kurz gesagt kann man dies als Entstehung des Web2.0 ansehen. Der Internetnutzer muss sich jetzt nicht mehr von einer statischen Seiten zur nächsten durchklicken. Nun sind die Internetseiten viel individueller und die Anfragen eines Nutzers werden im Hintergrund bearbeitet, an den Server geschickt und einzelne Teile einer Internetseite werden daraufhin dynamisch aktualisiert. Dies erfolgt auch über das sogenannte Document Object Model, was als Programmierschnittstelle zwischen HTML- und XML-Dokumenten (Extensible Markup Language, dts. „erweiterbare Auszeichnungssprache“) dient.
WordPress ist ein Publikations-System für Blogs und andere Internetseiten, die ständig aktualisiert werden. Es dient auch als Grundlage für diesen Blog und besteht nunmehr seit 5 Jahren, aktuell in der Version 2.5. Man bezeichnet es auch als Content Management System (CMS), also ein System um Inhalte einer Website zu verwalten. Für jemandem mit einigen grundlegenden Erfahrungen im Internet dürfte das Erstellen einer Internetseite mit dieser Anwendung kein Problem darstellen. Durch die einfache Einbindung sogenannter Widgets (oder Applets, kleine Programme zur Einbindung auf der Website) sind die Möglichkeiten sehr vielfältig. So kann man z.B. die aktuellen Wetterdaten seiner Stadt oder aber detailierte Besucherstatistiken einbinden. Die Technologie dahinter ist die Skriptsprache PHP. Ursprünglich basiert das Akronym PHP auf “Personal Home Page“ (persönliche Internetseite), ist heute jedoch besser bekannt als “Hypertext Preprocessor”.
Twitter ist eine Plattform im Internet, die es den Nutzern ermöglicht Kurznachrichten, mit maximal 140 Zeichen zu publizieren. Die Nutzer des Dienstes können sich gegenseitig “beobachten” und wissen so immer, was ihre Freunde, Kollegen oder ihre Familienmitglieder gerade machen. Über den Nutzen und den Sinn dieses Dienstes lässt sich streiten. Hier ein netter Artikel, der auch meine Meinung zu dieser Art des schnellen bloggens widerspiegelt. Twitter ist für mich ein super Beispiel um auch darauf hinzuweisen, dass das Web2.0 nicht nur positive Seiten hat. Immerhin beklagen sich viele Internetnutzer, dass sie Angst um ihre Privatsphäre haben, gleichzeitg gibt es aber mittlerweile fast 1 Million Menschen, die bei Twitter.com aktiv sind.
Seit fast zwei Monaten bin ich nun hinterher dieses Prinzip zu verstehen, aber irgendwie will es nicht klappen… bitte helft mir! Welchen Sinn macht es die Öffentlichkeit ständig über sein Tun und Nichttun zu informieren? Könnte man die Zeit zum “twittern” nicht anderweitig, sinnvoller nutzen?
Social bookmarks sind wörtlich übersetzt soziale Lesezeichen, also Internet-Lesezeichen oder aber auch Favoriten, wie sie im Browser abgespeichert werden können. Mit den Entwicklungen des Web2.0 lassen sich nun auch diese Ansammlungen von Links interessanter Websiten mit Hilfe eines Social Bookmark Netzwerks online verwalten und/oder sogar für andere Nutzer veröffentlichen. Den einzelnen Lesezeichen kann man Schlagwörter (Tags) geben und sie so zum suchen und wiederfinden indexieren. Nutzer, die eine Liste solcher Lesezeichen verfolgen können über den Dienst bzw. der Technik RSS über neue Einträge informiert werden.
Der Begriff Blog ist eine Abkürzung für Weblog. Dies heißt soviel wie Internet-Logbuch oder einfach ein Internet-Tagebuch, welches für alle frei zugänglich ist. Typisches Erkennungsmerkmal eines Blogs ist die chronologische Auflistung einzelner Artikel, mit dem neuesten Beitrag ganz oben. Blogs können sehr leicht erstellt und aktualisiert werden. Somit erfüllen sie den eigentlichen Grundgedanken des Internets: Jedem soll es möglich sein seine Meinungen zu publizieren und der breiten Masse zugänglich zu machen. Der Autor eines Blogs gibt seine Gedanken zu einem Thema vor und die Leser können direkt partizipieren, indem sie Kommentare verfassen und so zu einer Diskussion beitragen.