Schule 2.0

Donnerstag 19. Juni 2008 von Tick

In den USA gibt es sie und vielleicht auch bald bei uns?
Schule 2.0. Also Schule übers Internet. Dazu muss man nicht morgens früh in den Schulbus steigen, sondern kann sich gemütlich zu Hause an den Computer setzen und die Aufgaben lösen. Fragen können dabei über einen Chat (elektronische Unterhaltung über das Internet) an Lehrer gestellt werden.
Die Frage, wie weit diese Entwicklung auch in Deutschland kommen wird, lässt sich noch nicht so ganz beantworten. Sicher ist aber, dass Anwendungen des Web 2.0 auch in der Schule angewendet werden können. Sicher ist bisher aber, das Kinder erstmal nicht um den Schulbus herum kommen. Bereits heute nutzen Kinder auch in der Schule das Internet zum Recherchieren, z.B. in Wikis oder Suchmaschinen. Allerdings fehlt es oft auch an geschulten Pädagogen und auch den Eltern fehlt es oft an ausreichender Medienkompetenz, um die Kinder bei ihren Ausflügen im Internet zu unterstützen.
Die Entwicklung bleibt aber auch in diesem Bereich abzuwarten, ganz nach dem Motto: Mal sehen, was kommt!

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Social Phishing – Missbrauch persönlicher Daten

Dienstag 17. Juni 2008 von Trick

An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass gerade das im Trend liegende Anmelden bei sozialen Netzwerken auch eine Gefahr für die persönlichen Daten darstellt. Normalerweise rät man jedermann dazu sich im Internet eine anonyme Identität zuzulegen. Doch um den Dienst sozialer Netzwerke oder ähnlicher Angebote sinnvoll nutzen zu können, ist es notwendig reale Daten und Namen anzugeben.
Dies wiederum kann dazu führen, dass die Daten durch unzureichenden Datenschutz des Anbieters und durch bewusstes ausspähen missbraucht werden! Bei dieser relativ neuen Art des Betruges handelt es sich um sogenanntes “Social Phishing” (frei übersetzt: Datenmissbrauch mittels sozialer Netzwerke). Dabei wird mit unseren Daten Profit gemacht, indem zum Beispiel gezielt bei speziellen Benutzergruppen bestimmte Produkte beworben werden.
Zudem sei zu bedenken, dass auch Personaler häufiger ihre potentiellen neuen Mitarbeiter “googlen” (umgangssprachlich für im Internet suchen mit der Internet-Suchmaschine google.de) und nach Spuren in Form von Bildern oder anderen Persönlichkeitshinweisen im Internet suchen. Deshalb sollte man bei allen Aktivitäten im Internet genauestens überlegen, ob und wenn ja, wieviele Informationen man über sich selbst Preis geben möchte. Denn man bedenke: Das Internet vergisst nie :o ) !

Einen weiterführenden Artikel auf netzeitung.de vom 22.01.08 findet ihr hier.

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BASF – Ein bloggendes Unternehmen?

Samstag 14. Juni 2008 von Track

Kann ein Unternehmen Blogs und die damit einhergehenden Veränderungen für sich und seine Produkte nutzten? Dieser Frage ging Michael Scheuermann von der Firma BASF zusammen mit einigen Interessenten während des Vortrages „Corporated Blogging“ an der FHTW nach.

Gleich zu Beginn kristallisierte sich jedoch heraus, dass die Chancen und Risiken die Blogs einem Unternehmen bieten, bisher nur schwer messbar respektive festzustellen sind. Denn obwohl die BASF nun schon seit einiger Zeit verschiedene Blogs zur internen Kommunikation und für Mitarbeiterbeteiligungen (Ideenmanagment) nutzt (sowie einen öffentlichen Blog), müssen die Daten immer wieder neu ausgewertet und beurteilt werden. Bisher scheinen jedenfalls nur einige Dinge für die Kommunikationsspezialisten von BASF festzustehen: Blogs stellen Konventionen, Gewohnheiten aber auch Abläufe in einem Unternehmen in Frage und können so zu ungewohnten aber auch befremdlich wirkenden Situationen führen. Gleichzeitig bieten sie aber auch ein enormes Potential und können neue Perspektiven und Chancen eröffnen.

Einen detailierteren Überblick werde ich als bald als möglich online stellen.

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Ein Müslishop im Web

Donnerstag 12. Juni 2008 von Trick

Neulich habe ich in unserer Uni-Zeitung einen zum Thema Web 2.0 passenden Artikel gelesen. Es ging um eine Geschäftsidee, die eine neue Vielfalt auf den Frühstückstisch bringen soll. Es ging um den Internetshop (Versandhandel im Internet) mymuesli.de, der Müslimischungen verkauft die sich jeder Kunde selber vorher zusammenstellen kann.
Shops im Netz gab und gibt es ja viele. Neu ist aber, dass Shops sich im Web 2.0 auch mit anderen Technologien verbinden. So ist das oben genannte Beispiel mit einem Blog verbunden, der über die Entstehung und Weiterentwicklung berichtet.
Es gibt sicher eine Vielzahl an neuen Ideen, um Waren im Internet zu verkaufen, sodass das Müsli-Beispiel eine von vielen Innovationen im Web 2.0 darstellt. Für mich müssen die neuen Technologien ein Bestandteil dieser Geschäftsideen sein, um sich in dem hart umkämpften Geschäftsfeld durchzusetzen und sich von normalen WebShops aus dem “alten” Web abzusetzen.

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Ning.com

Montag 9. Juni 2008 von Tick

Wir haben hier ja schon über mehrere Soziale Netzwerke (Social Networks) berichtet. Ein Nachteil an den bisher beschriebenen Netzwerken ist, dass diese sich auf bestimmte Zielgruppen beschränken. Nun gibt es die Seite ning.com (leider nur englischsprachig). Hier kann sich jeder sein eigenes Soziales Netzwerk gründen. Man kann sich also zu einem bestimmten Thema ein eigenes Netzwerk aufbauen und sich mit Freunden, Bekannten oder vielleicht auch Geschäftspartnern austauschen.
In diesem Netzwerk gibt es wiederum ähnliche Komponenten, wie bei Facebook und Co. Es können Gruppen gegründet, Freunde gefunden oder Forenbeiträge geschrieben werden. Außerdem lassen sich Facebook-Profile integrieren oder auch kostenpflichtige Zusatzangebote dazubuchen.
Alles in allem sind der Vielfalt hier keine Grenzen gesetzt und jeder kann sich mit einem für sich wichtigen Thema Gleichgesinnte suchen. Also viel Spaß beim Ausprobieren.

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Sofatutor…

Montag 2. Juni 2008 von Track

… zählt zu der Gruppe der Arbeitsorganisation, aber auch zu den Social-Networks. Dabei möchten die 5 Betreiber der noch jungen Website (Start vor 4 Monaten) vorallem Studierende ansprechen und sie dazu anstiften sich in verschiedenen Gruppen (Studiengang, einzelne Fächer, etc.) zusammenzuschließen, Lernmaterialien auszutauschen, Termine zu verwalten, sich gemeinsam über das Studium abzustimmen, etc. Ein Fokus liegt auf dem gemeinsamen Lernen, um so den Druck der durch die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge entstanden ist, zu verteilen und um das Studium etwas angenehmer zu gestalten. Am 16. Mai erreichte Sofatutor die 1.000er Mitgliedermarke und wird in Zukunft wohl genauso wie andere Angebote weiter wachsen. Zu einem beschreibenden Video kommt ihr hier.

Aus eigener Erfahrung kann ich auch berichten, dass es die Organisation und Absprache die in einem Studium nunmal notwendig ist wirklich erheblich erleichtert. Es müssen viel weniger E-Mails verschickt werden, die Daten liegen zentral und jeder kann darauf zugreifen wann er/sie Lust darauf hat.

Ach übrigens, einer der Projektmitarbeiter ist ein Absolvent des Internationalen Studiengangs Medieninformatik an der FHTW Berlin.

Weiterführender Link:
www.sofatutor.de

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Entwicklung zum Web 2.0

Sonntag 1. Juni 2008 von Tick

Nach der Krise im IT-Sektor in den Jahren nach 2000 ging viel Geld in den verschiedensten Firmen verloren. Deshalb machten sich im Jahr 2004 einige Wissenschaftler rund um Tim O’Reilly Gedanken um ein „neues“ Internet.
Die Frage die sich nun dabei stellt ist, kann man dem Internet eine Versionsnummer geben und wie lässt sich der Sprung auf Web2.0 begründen? Die Technologie allein kann es nicht sein, da JavaScript und XML schon in den 90er-Jahren eingesetzt wurden. Das wirklich Neue ist, dass JavaScript und XML im Web2.0 zusammen angewendet werden und nun als AJAX bekannt sind.
Der Versionssprung lässt sich daher hauptstächlich über eine andere Nutzungsart erklären. Hier greifen Stichworte wie Social Software (Soziale Software), Usability (Benutzerfreundlichkeit) und Blog (WebBlog). Ein wichtiger Punkt der diese Entwicklung unterstützte war sicherlich die Verbreitung von schnellen Internetleitungen (DSL, Kabel), denn so ließen/lassen sich auch große Datenmengen in kurzer Zeit laden und verarbeiten. Daher ist es auch möglich viele Nutzer an der Gestaltung des Internets zu beteiligen.

Weiterführende Links:
Web2.0 – Der Film

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AJAX – nicht nur ein Waschmittel ;-)

Sonntag 1. Juni 2008 von Trick

Wer bisher bei AJAX nur an Waschmittel gedacht hat, hat ziemlich viel bezüglich Web2.0 und deren Entwicklung verpasst. Das Akronym AJAX steht für Asynchronous JavaScript and XML (zu deutsch: asynchrones JavaScript und XML). Diese neuartige Herrangehensweise an bereits bekannte Techniken, wie XML, JavaScrpit, HTML und DOM ermöglicht es das Internet interaktiv und dynamisch zu gestalten. Kurz gesagt kann man dies als Entstehung des Web2.0 ansehen. Der Internetnutzer muss sich jetzt nicht mehr von einer statischen Seiten zur nächsten durchklicken. Nun sind die Internetseiten viel individueller und die Anfragen eines Nutzers werden im Hintergrund bearbeitet, an den Server geschickt und einzelne Teile einer Internetseite werden daraufhin dynamisch aktualisiert. Dies erfolgt auch über das sogenannte Document Object Model, was als Programmierschnittstelle zwischen HTML- und XML-Dokumenten (Extensible Markup Language, dts. „erweiterbare Auszeichnungssprache“) dient.

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MeinVZ – Das 3. Standbein von StudiVZ

Samstag 31. Mai 2008 von Track

Nach StudiVZ und SchülerVZ ist jetzt auch MeinVZ (MeinVerzeichnis) seit Anfang März online. Das Prinzip ist ähnlich dem der Vorgänger, auch hier sollen sich ehemalige Studenten oder Nicht-Studenten vernetzen. Die Einteilung erfolgt diesmal aber nach Regionen und nicht nach Universität oder Hochschule. Freundschaften sind zwischen den einzelnen Plattformen ebenfalls möglich und seit dem 28. Mai kann man mit seinem Profil komplett von StudiVZ zu MeinVZ umziehen. Die nächsten Wochen und Monate werden dann wohl zeigen ob der deutsche Ableger von Facebook mit seinen umfangreichen Funktionalitäten oder die Verzeichnisse vom Holtzbrinck-Verlag mehr Nutzer anziehen können. Zum Start von MeinVZ gab es auf Stern.de noch einen kurzer Artikel.
Eine weitere Frage ist: Wie geht es jetzt mit den Sozialen-Netzwerken weiter? Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es an neuen, sinnvollen Konzepten hapert. Was meint ihr?

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Benutzergenerierte Inhalte

Mittwoch 28. Mai 2008 von Track

Die beiden bekannten Internetseiten Ebay und Amazon nutzten Internettechnologien die Teil des Web 2.0 sind? Hättet ihr nicht geglaubt was? Es ist aber so!

Denn was für viele Nutzer eigentlich selbstverständlich ist, stellt in Wirklichkeit eine Funktion dar, die zwar schon früher bekannt war jedoch nicht genutzt wurde. In der Tat haben Unternehmen wie Amazon und Ebay den Wert von Benutzergenerierten Inhalten am frühesten erkannt und ihre Internetpräsenzen dementsprechend neu ausgerichtet. Offensichtlich scheint deren Popularität nämlich nicht nur von alleine oder Mittels derer tollen Produkte daherzukommen, sondern viel mehr auch davon abzuhängen, dass die Benutzer dieser Angebote miteinander kommunizieren können. Könnte sich heute noch irgendjemand von euch Amazon ohne Produktbeurteilungen vorstellen? Oder Ebay ohne Händlerbewertung? Wahrscheinlich nicht. Doch gerade diese Funktionen machen den Reiz für viele Benutzer aus (so auch für mich). Denn wer hat sich nicht schon einmal dabei erwischt wie er oder sie sich eine Produktbeurteilung bei Amazon angeguckt hat und vielleicht schon vorher wusste, dass wenn das Produkt gekauft werden würde, es wahrscheinlich ganz woanders gekauft werden würde.

Jedoch können Benutzergenerierte Inhalte auch ganz anders ausschauen. Für mich stellen schon allein die Videos von YouTube oder myvideo Benutzergenerierte Inhalte dar oder die Lieder auf Angeboten wie MySpace. Offensichtlich scheinen also die Benutzer in den Fokus von Internetanwendungen geraten zu sein. Wie seht ihr das, befinden wir uns im Übergang von einer eher privaten zu einer mehr öffentlich stattfindenden Lebensweise?

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