Freitag 11. Juli 2008 von Trick
Tag täglich drängen neue Soziale Netzwerke ins Internet. Eigentlich ist der Markt überfüllt und der Hype (dt. Medienrummel) müsste langsam wieder abklingen…
Das Soziale Netzwerk Xing.com zum Beispiel war zunächst als reine Plattform für Berufstätige und als “Globales Networking für Geschäftsleute” geplant. Da die Nutzer und Zugriffzahlen heiß umkämpft sind müssen sie jetzt ihre Zielgruppe anpassen. Das Portal versucht nun verstärkt Studenten und Akademiker mit ins Boot zu holen. Die Logik dahinter ist einfach: Studenten sollen schon während des Studiums Kontakte knüpfen und ein Netzwerk für den späteren Berufseinstieg knüpfen.
Hilfreiche Tipps, wie man die Möglichkeiten vom Xing-Netzwerk optimal nutzt kann findet man auf diesem Blog. Meiner Meinung nach könnte Xing eine seriösere und sinnvollere Variante für StudiVZ werden. Wobei auch die Anzahl der Seitenaufrufe bei StudiVZ im ersten Halbjahr um 25% gesunken sind. Die Nutzer wechseln jetzt wohl doch verstärkt zu dem “Original” Facebook (inzwischen auch auf deutsch verfügbar) oder in die kleineren aber spezielleren Sozialen Netzwerke. Dies bleibt weiter zu beobachten…
Technorati Tags (auf Englisch): Entwicklung, Facebook, social, Social Network, sozial, Studenten, StudiVZ, xing
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Sonntag 1. Juni 2008 von Tick
Nach der Krise im IT-Sektor in den Jahren nach 2000 ging viel Geld in den verschiedensten Firmen verloren. Deshalb machten sich im Jahr 2004 einige Wissenschaftler rund um Tim O’Reilly Gedanken um ein „neues“ Internet.
Die Frage die sich nun dabei stellt ist, kann man dem Internet eine Versionsnummer geben und wie lässt sich der Sprung auf Web2.0 begründen? Die Technologie allein kann es nicht sein, da JavaScript und XML schon in den 90er-Jahren eingesetzt wurden. Das wirklich Neue ist, dass JavaScript und XML im Web2.0 zusammen angewendet werden und nun als AJAX bekannt sind.
Der Versionssprung lässt sich daher hauptstächlich über eine andere Nutzungsart erklären. Hier greifen Stichworte wie Social Software (Soziale Software), Usability (Benutzerfreundlichkeit) und Blog (WebBlog). Ein wichtiger Punkt der diese Entwicklung unterstützte war sicherlich die Verbreitung von schnellen Internetleitungen (DSL, Kabel), denn so ließen/lassen sich auch große Datenmengen in kurzer Zeit laden und verarbeiten. Daher ist es auch möglich viele Nutzer an der Gestaltung des Internets zu beteiligen.
Weiterführende Links:
Web2.0 – Der Film
Technorati Tags (auf Englisch): Entwicklung, Internet, Web 2.0
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