„Kind, Du lernst für das Leben und nicht für die Schule!“ Diesen Spruch hat wohl schon jeder von seinen Eltern zu hören bekommen. Doch dieses Mal hatte ich mir das Motto wirklich zu Herzen genommen und wollte, wenn ich schon nicht um den Zivildienst herum kommen würde, wenigstens Sinnvolles tun, bei dem ich auch noch etwas lernen würde. Deshalb entschloss ich mich zu einer Anstellung bei der Rettungsdienststelle des Malteser Hilfsdienstes in unserem Ort.


Nach einer 2,5 monatigen Ausbildung in einer Rettungsdienstschule, einem Krankenhaus und einer Rettungswache der Malteser durfte ich dann zum ersten Mal als Zweitmann auf einem Rettungswagen mitfahren. Von nun an standen also gebrochene Knochen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Reanimationen, aber auch Krankentransporte ganz oben auf meiner Tagesliste. Nach 10 Monaten war allerdings die ganze Rettung schon wieder vorbei und ich konnte „nur“ noch als ehrenamtliches Mitglied einzelne Schichten übernehmen. Jedoch machte mir diese Arbeit viel Spaß, sodass ich noch weitere 1,5 Jahre den aktiven Maltesern treu blieb und gerne aushalf. Danach musste ich leider mein neu gewonnenes Hobby auf Grund des anstehenden Studiums beenden.